Nachts schwitzen: Ursachen verstehen und endlich erholsam schlafen
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Sie wachen nachts auf, das Laken klebt, der Schlafanzug ist feucht und an erholsamen Schlaf ist nicht mehr zu denken? Damit sind Sie nicht allein. Nachts schwitzen gehört zu den häufigsten Schlafproblemen überhaupt – und in vielen Fällen liegt die Ursache nicht in Ihrem Körper, sondern schlicht im falschen Bettklima. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum wir im Schlaf schwitzen, wann Sie genauer hinschauen sollten und mit welchen einfachen Mitteln Sie wieder trocken und angenehm kühl durch die Nacht kommen.
Warum wir nachts schwitzen
Schwitzen ist zunächst völlig normal: Über die Haut reguliert der Körper seine Temperatur, und genau das geschieht auch im Schlaf. In der ersten Nachthälfte senkt der Organismus die Kerntemperatur ab, um in den Tiefschlaf zu finden – dabei gibt er Wärme und Feuchtigkeit ab. Pro Nacht verliert ein Mensch so über einen halben Liter Flüssigkeit. Problematisch wird es erst, wenn diese Feuchtigkeit nicht abtransportiert wird, sondern sich zwischen Haut, Schlafanzug und Bettwäsche staut. Dann entsteht ein feuchtwarmes Klima, das den Schlaf empfindlich stört.
Die häufigsten Auslöser sind ein zu warmes Schlafzimmer (ideal sind 16–18 °C), zu dicke Zudecken, schweres Abendessen oder Alkohol – und sehr oft eine Bettwäsche aus Materialien, die Feuchtigkeit nicht aufnehmen können. Synthetische Billigstoffe etwa lassen die Haut regelrecht „im eigenen Saft“ liegen.
Wenn Sie nachts schwitzen: Wann ist es harmlos, wann nicht?
Gelegentliches Schwitzen in warmen Nächten oder nach einem schweren Essen ist harmlos. Halten starke nächtliche Schweißausbrüche jedoch über Wochen an, treten sie unabhängig von Raumtemperatur und Bettdecke auf oder kommen weitere Beschwerden hinzu, sollten Sie das ärztlich abklären lassen – hier kann biberna naturgemäß keine medizinische Beratung ersetzen. Bei den allermeisten Menschen jedoch sind die Ursachen harmlos und lassen sich mit dem richtigen Schlafumfeld gut in den Griff bekommen.
Die richtige Bettwäsche gegen das Schwitzen
Der größte Hebel für ein trockenes Bettklima ist das Material, das direkt auf Ihrer Haut liegt. Entscheidend sind zwei Eigenschaften: Luftdurchlässigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme. Bei biberna fertigen wir seit fast 100 Jahren Bettwäsche und entwickeln unsere Qualitäten stetig weiter – mehrere davon sind genau für Menschen gemacht, die nachts schwitzen.
Seersucker besitzt eine kräftige, luftige Krepp-Struktur, die wie eine eingebaute Klimaanlage wirkt: Die Luft zirkuliert, Wärme und Feuchtigkeit werden abgeführt. Als angenehmer Nebeneffekt ist Seersucker 100 % bügelfrei – einfach aufhängen, trocknet schnell, gleich wieder beziehen. Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Seersucker-Bettwäsche für den Sommer. Die passende Auswahl finden Sie in unserer Seersucker-Kollektion.
TENCEL ist unsere Antwort für alle, die eine besonders hohe Feuchtigkeitsaufnahme suchen. Die Faser nimmt Nässe zuverlässig auf, fühlt sich angenehm kühl an und entzieht so nebenbei Bakterien und Milben die Lebensgrundlage. biberna war der erste Hersteller, der Tencel-Bettwäsche mit der Markenfaser von Lenzing entwickelt hat. Stöbern Sie in der TENCEL-Kollektion.
Wer es glatt und kühl mag, greift zu Mako-Satin: gekämmte Baumwolle in feiner Atlasbindung, die sich anschmiegt und angenehm kühl bleibt, statt klatschig zu werden. Und für heiße Nächte ohne Klimaanlage haben wir die Cooling-Bettwäsche entwickelt – eine Wendebettwäsche mit luftdurchlässiger Struktur auf der einen und fühlbar kühlem Cooling-Gewebe auf der anderen Seite. Wie das funktioniert, erklären wir in Kühl schlafen ohne Klimaanlage.
Praktische Tipps für trockene Nächte
Neben der richtigen Bettwäsche helfen einige einfache Gewohnheiten: Lüften Sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gründlich, wählen Sie eine der Jahreszeit angepasste Bettdecke, verzichten Sie abends auf Alkohol und schwere Mahlzeiten und setzen Sie auf atmungsaktive Schlafkleidung aus Naturfasern. Wechseln Sie Ihre Bettwäsche zudem regelmäßig – wie das am besten gelingt, zeigen unsere 7 Profi-Tipps zum Waschen und Pflegen.
Häufige Fragen
Welche Bettwäsche ist am besten, wenn ich nachts schwitze?
Materialien mit guter Luftzirkulation und hoher Feuchtigkeitsaufnahme – also Seersucker, TENCEL oder unsere Cooling-Qualität. Sie führen Wärme und Nässe zuverlässig ab und halten die Haut trocken.
Welche Raumtemperatur ist zum Schlafen ideal?
Empfohlen werden 16 bis 18 °C. Lüften Sie vor dem Schlafengehen und vermeiden Sie eine überheizte Umgebung, das reduziert nächtliches Schwitzen spürbar.
Hilft Baumwolle gegen Schwitzen?
Reine Baumwolle ist deutlich besser als Synthetik, weil sie Feuchtigkeit aufnimmt und atmungsaktiv ist. Für besonders warme Nächte sind luftige Strukturen wie Seersucker oder feuchtigkeitsaktive Fasern wie TENCEL jedoch noch wirkungsvoller.