Zwei Decken oder eine? Bettdecken im Doppelbett richtig wählen
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Kaum eine Frage sorgt in Schlafzimmern für so viel Diskussionsbedarf wie diese: Braucht es im Doppelbett zwei Bettdecken oder reicht eine große? Wer sich mit dem Thema Doppelbett Bettdecken beschäftigt, merkt schnell, dass es um mehr geht als um Optik. Es geht um Wärmeempfinden, um ungestörten Schlaf – und ganz praktisch um die Frage, welche Bettwäsche Sie anschließend brauchen. Wir haben die wichtigsten Argumente für Sie zusammengetragen.
Zwei Decken: die Variante für ungestörten Schlaf
Zwei separate Bettdecken sind im deutschsprachigen Raum die verbreitetste Lösung – aus gutem Grund. Der wichtigste Vorteil: Jeder Mensch hat ein eigenes Wärmeempfinden. Während der eine schon bei 18 °C Zimmertemperatur unter einer leichten Decke schwitzt, friert der andere selbst im Winter noch. Mit zwei Decken wählt jeder die Wärmeklasse, die zu ihm passt, ohne Kompromisse.
Der zweite Vorteil ist mindestens ebenso wichtig: Wer sich nachts dreht, zieht bei zwei Decken nicht dem Partner die Decke weg. Gerade unruhige Schläfer profitieren davon spürbar, denn jedes nächtliche Aufwachen unterbricht den Schlafzyklus. Wie stark das Zusammenspiel aus Decke, Bettwäsche und Raumklima den Schlaf beeinflusst, lesen Sie in unserem Beitrag zum richtigen Bettklima.
Auch hygienisch spricht einiges dafür: Zwei kleinere Bezüge lassen sich in einer normalen Haushaltswaschmaschine deutlich leichter waschen als ein großer 200x200-Bezug, der die Trommel allein füllt. Und wenn nur einer erkältet ist, wandert eben nur eine Garnitur in die Wäsche.
Der Nachteil: Zwischen den beiden Decken entsteht eine Ritze, durch die kühle Luft ziehen kann. Wer das stört, legt die Decken leicht überlappend oder wählt zwei Decken in 155x220 cm statt 135x200 cm – die zusätzliche Breite schließt die Lücke fast vollständig.
Eine große Decke: Nähe statt Trennlinie
Die Gemeinschaftsdecke – meist 200x200 cm oder 200x220 cm – hat ihre eigenen Stärken. Sie sorgt für ein durchgehendes, geschlossenes Bettbild ohne Ritze, und viele Paare empfinden sie schlicht als gemütlicher. Auch beim Beziehen sparen Sie Zeit: ein Bezug statt zwei.
Sie funktioniert am besten, wenn beide Partner ein ähnliches Wärmeempfinden haben und ruhig schlafen. Bei sehr unterschiedlichen Bedürfnissen wird sie schnell zum Kompromiss, mit dem am Ende niemand ganz zufrieden ist. Ein praktischer Hinweis: Für eine 200x200-Decke brauchen Sie auch eine Matratze bzw. ein Bettgestell in entsprechender Breite, sonst hängt die Decke einseitig herunter. Welche Maße wofür gedacht sind, erklären wir ausführlich im Ratgeber zu den Bettwäschegrößen.
Die passende Bettwäsche für Ihre Entscheidung
Ob eine oder zwei Decken: Das Material entscheidet mit darüber, wie warm es unter der Decke wird. Denn die Bettwäsche ist die Schicht, die direkt auf Ihrer Haut liegt.
Für Frierende ist Biber-Bettwäsche die klassische Antwort: Mit rund 160 g/m² und einer sehr hohen Flauschigkeit hält sie die Körperwärme zuverlässig – biberna hat diese Qualität 1968 erfunden und produziert sie bis heute vollstufig in Deutschland. Noch weicher und sanfter wird es mit Melange-Flanell, unserer Weiterentwicklung der Biber-Qualität.
Wer dagegen leicht schwitzt, greift zu TENCEL mit seiner hohen Feuchtigkeitsaufnahme oder zu glattem, kühlem Mako-Satin. Und genau hier liegt der oft übersehene Vorteil der Zwei-Decken-Lösung: Sie können unterschiedliche Materialien kombinieren. Eine Seite Biber, eine Seite TENCEL – beide schlafen so, wie es für sie am besten ist. Eine Übersicht aller Qualitäten finden Sie in unserer Bettwäsche-Kollektion.
Häufige Fragen
Welche Größe brauche ich für zwei Decken im Doppelbett?
Standard sind 135x200 cm pro Person. Wer größer ist oder die Ritze in der Mitte schließen möchte, wählt 155x220 cm. Achten Sie darauf, dass die Bettwäsche exakt zur Deckengröße passt.
Ist eine große Decke unhygienischer?
Nein, aber sie ist unpraktischer im Waschen: Ein 200x200-Bezug beansprucht eine ganze Trommel. Waschen Sie ihn allein und mit ausreichend Platz, damit er richtig sauber wird.
Kann ich unterschiedlich warme Decken kombinieren?
Ja, das ist einer der größten Vorteile zweier Decken. Optisch bleibt es stimmig, wenn Sie die gleiche Bettwäsche-Farbe wählen und nur die Füllung bzw. das Material variieren.
Unser Fazit: Zwei Decken sind für die meisten Paare die komfortablere Wahl – vor allem, wenn das Wärmeempfinden auseinandergeht. Die große Decke bleibt eine schöne Option für alle, die ähnlich schlafen und Wert auf ein geschlossenes Bettbild legen. Welche Variante Sie auch wählen: Mit der passenden Qualität direkt vom Hersteller machen Sie in beiden Fällen nichts falsch – versandkostenfrei, ohne Mindestbestellwert.